Happy Sales

Das lächelnde Einkaufserlebnis

Man stelle sich mit geschlossenen Augen vor: man betritt ein Ladengeschäft und wird vom Verkaufspersonal mit einem lächelnden Gesicht und freundlicher Ansprache begrüßt. Man grüßt lächelnd zurück und erkundet die ausgestellten Waren. Nach längerem interessierten Betrachtens eines Artikels wird man von einer freundlichen Verkäuferin angesprochen: „Hallo, Sie betrachten gerade das neueste Produkt aus unserem Sortiment. Was interessiert Sie daran besonders?“

Nach freundlicher Beratung hält man das Wunschprodukt in Händen und wird zur Kasse geleitet. Dort wiederum übernimmt ebenso angenehmes Personal und gratuliert zu der guten Kaufentscheidung; während des Kassierens werden weitere nette Worte gewechselt. Der Geldbetrag wird mit einem „Herzlichen Dank“ entgegengenommen. Zur Verabschiedung hält einem ein gerade nicht mit einem Kundengespräch beschäftigter Mitarbeiter die Tür auf und verabschiedet sich mit den Worten „Herzlichen Dank für Ihren Einkauf! Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch!
Ich öffne die Augen und stelle fest, dass ich dieses Einkaufserlebnis tatsächlich vor wenigen Minuten hatte – in einem Geschäft im Downtown Historic District in Fort Myers / Florida.

Und genau an dieser Stelle wird mir, egal zu welchem Anlass ich dieses eigene Einkaufserlebnis schildere, entgegnet, dass dort (in den USA) ja nur „falsch“ bzw. „gespielt“ gelächelt wird und einem keine „echte“ Freundlichkeit entgegengebracht wird. Ja, das mag in vielen Fällen vordergründig so sein, aber was ist daran bitteschön so schlimm?

Was hatte ich als Kunde davon?
  • Ich fühlte mich von Beginn an willkommen und wahrgenommen 
  • Ich wurde sehr gut interviewt und beraten 
  • Ich habe eine gute Kaufentscheidung getroffen
  • Der Ladenbesuch fühlte sich gut an
  • Man respektierte meinen Einkauf indem man sich bei mir hierfür / für mein Geld bedankte
  • Das Wissen, dass man mich als Kunden schätzt
  • Ich hatte auch im nächsten Geschäft ein Lächeln im Gesicht 
War mein Einkaufserlebnis schlimm für das Verkaufspersonal? Haben sich die Verkäuferinnen und Verkäufer mit dem Lächeln und der Freundlichkeit prostituiert?

Nein – ganz sicher nicht! Die Damen und Herren zeigten sich professionell und lieferten ab. Darüber hinaus, und bedeutsamer, ist die Tatsache, dass es ihnen gelang, die Kunden auf eine „Wohlfühlatmosphäre“ einzustimmen und diese ebenso erlebten. Da wird ganz schnell aus der aufgesetzten Freundlichkeit echter Spaß am Verkaufen. Ist es dann noch eine falsche oder gespielte Freundlichkeit, die zum Kunden transportiert wird?

Nüchtern betrachtet hält jede Verkäuferin und jeder Verkäufer das eigene Berufserlebnis in Händen. Arbeitet man nur für das vereinbarte Gehalt gemäß des Arbeitsvertrages oder erarbeitet man sich auch Spaß und Erfüllung an der Verkaufstätigkeit.




Freundlichkeit, gute Umgangsformen und Kompetenz sind die Eigenschaften, die man sich selbst aneignen kann und muss, um nicht nur positive Einkaufserlebnisse zu bieten, sondern auch um positive Verkaufserfahrungen erleben zu können.

In meinem in Kürze erscheinenden Artikel beschreibe ich 10 Fehler, die man niemals als Verkäufer(In) machen darf.


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